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Der Abbau der privaten Überschuldung kommt nicht voran. Nur einem Bruchteil der überschuldeten Haushalte gelingt es, sich von der Schuldenlast zu befreien. Zwar gibt es seit 1999 das Verbraucherinsolvenzverfahren, mit dem überschuldete Haushalte ihre Schuldenlast abbauen können. Doch nicht einmal jeder zehnte der mehr als drei Millionen überschuldeten Haushalte hat bisher einen Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt. Darauf haben heute Verbraucher- und Wohlfahrtsverbände bei der Vorstellung ihres Schuldenreports 2006 hingewiesen.
Der vom Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Deutschen Caritasverband und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland herausgegebene Schuldenreport zeigt Hintergründe und Fakten, zur Problematik und welche Wege es gibt, damit Betroffene eine zweite Chance erhalten. Er gibt eine Übersicht über Rechtsprechung und Gesetzeslage im Finanzdienstleistungsrecht, beim Kontopändungsschutz, beim Verbrauchrinsolvenzverfahren und bei der Rechtsberatung. Er wurde als Nachschlagewerk und Arbeitsmittel für Politik, Medien, Verwaltung, Wissenschaft und Beratungspraxis konzipiert.
Weitere Hintergründe und Informationen:
Pressemitteilung der Herausgeber Hintergrundpapier zum Schuldenreport Marius Stark, Sprecher der AG SBV, zum Hintergrund des Schuldenreports [66 KB]
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